• Eine Kurzbeschreibung der Belsener Kapelle aus der Sicht der Romanik Die „Belsener Kapelle“, die Stätte unseres sonntäglichen Gottesdienstes, wurde vom Kloster Hirsau ab 1140 als Chorturmkirche mit kleiner Apsis erbaut und dem Evangelist Johannes und St. Maxim geweiht. Als Wallfahrtskirche sollte sie die Eintretenden „ zu Christus hinführen“. Aus ihrer, durchweg in Symbolen an die Wallfahrer gehaltene „Predigt in Stein“, greifen wir als Beispiele heraus: Über der Eingangstüre zum Langhaus als dem himmlischen Jerusalem lädt in einer kleinen menschlichen Figur Christus zu sich in sein himmlisches Reich ein; seine Arme hat er nach uns ausgebreitet. Im Kreuz in der Mitte des Tympanon (dem Bogenfeld über der Türe) stellt er sich uns in dreifacher Weise dar: Seine Passion für uns, Sein Wiederkommen zu uns und durch die Einkerbungen im Längsbalken als unser Lebensbaum, der uns das ewige Leben, die Gemeinschaft mit Gott erschließt. Im Giebel-Relief ist außer dem Hymnus der Urgemeinde 1. Kor. 15, 2: „Christus ist nach der Schrift für unsere Sünden gestorben“ durch das Passionskreuz, „er wurde begraben“ durch die menschliche Gestalt, auch durch die Tierköpfe (vier als Widderköpfe, darstellend Christus als das Lamm Gottes, einer als Stierkopf, ausdrückend, dass Christus das Evangelium garantiert) das Leiden Christi für uns dargestellt. (Die in der ersten feststellbaren bildlichen Darstellung des Giebels 1752 dort dargestellten drei Sonnen, die die Auferstehung Christi symbolisieren, sind leider ganz ab gewittert. Sie würden aus dem Hymnus „Christus ist auferweckt worden“ abbilden). Betreten wir den Kirchenraum, fällt uns das (in seiner Ausgestaltung einmalige) Sonnenloch rechts der Kanzel ins Auge. Als besondere Erscheinung bildete die durch das Loch einfallende Sonne um die Tag- und Nacht-Gleiche auf der Rückseite des Tympanon gegen Westen ein Kreuz aus „Lichtbalken“, darstellend auch hier die Passion Christi, wie dann auch die „Verwandlung“ des Kreuzes in eine dort aufsteigende Scheibe als Symbol der Auferstehung Jesu ab. Der Chorturmraum als Altarraum symbolisiert das irdische und das himmlische Paradies: Im Halbbogen gegen Norden, „gestützt“ von einer Halbsäule, das Irdische im Garten Eden, die Halbsäule sowohl den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen dort als auch die Schlange, die Adam und Eva verführte; im Halbbogen gegen Süden, wiederum von einer Halbsäule „gestützt“, das Himmlische, die Halbsäule sowohl den Baum des Lebens dort als auch Christus selbst. Werner Stempfle Führungen?
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  • Für die Amtshandhandlungen, die sogenannten Kasualien (Taufe, Trauung, Beerdigung, Konfirmation) ist das Pfarramt zuständig. Sie möchten sich kirchlich trauen lassen, oder ihr Kind taufen? Dann dürfen sie gerne mit allen Fragen rund um alle Amtshandlungen oder zu weiteren Absprachen sich an Pfarrer Kopp wenden!
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  • von Gruppen und Kreisen lassen sich hier in der Evangelischen Kirchengemeinde und im CVJM Belsen finden. Von jung bis alt, für Frauen und Männer, für Kinder und Senioren. Schauen und klickens ie sich einfach selbst durch!    
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  • Die Belsener Kirche, auch „Belsener Kapelle“ genannt, zählt zu den ältesten Kirchen im Land. Mitte des 12. Jahrhunderts als romanische Chorturmkirche erbaut, trägt sie die Handschrift der Hirsauer Bauschule. Sie erscheint bereits im „Codex Hirsaugiensis“ mit  weiteren Kirchen, an denen das Kloster Hirsau vor 1160 Eigentumsrechte besaß. Die Schutzheiligen sind Maximinus und Johannes.
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Kirche Max-Duncker-Weg 20
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Gottlieb-Schwarz-Gemeindehaus Sieben-Höfe-Weg 23
72116 Mössingen
Haus der Jugend Sieben-Höfe-Weg 25
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Jugendheim Barbelsenstr. 83
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