Geschenke unterm Weihnachtsbaum

 

An dieser Stelle wurden Sie in den letzten fünf Jahren  von den Verantwortlichen der Aktion „Geschenke unterm Weihnachtsbaum“ darüber informiert, dass ab dem 1. Adventssonntag in den Kirchen des Steinlachtals die Bäumchen mit den Wünschen der Kinder aus sozial benachteiligten Familien aufgestellt sind.

 


Nicht so in diesem Jahr. In diesem Jahr wird es keine Bäumchen geben – aber die Kinder werden trotzdem beschenkt.

Lassen Sie uns die vergangenen Jahre  Revue passieren: aus einer Weihnachtsaktion der Diakoniestation für die Kinder in den von der Familienpflege betreuten Familien wurde im Jahr 2013 die Aktion „Geschenke unterm Weihnachtsbaum“ der Ökumene  im Steinlachtal. Nachdem im ersten Jahr ca. 170 Geschenkwünsche erfüllt wurden, hatte sich die Zahl bis zum Jahr 2017 mit 360 Wünschen mehr als verdoppelt. Zunächst handelte es sich bei den Wünschen um Spielsachen für kleinere Kinder, und vereinzelt um Accessoires oder Gutscheinwünsche für größere Kinder und Teenager, sogar Fahrradwünsche konnten vereinzelt erfüllt werden.  Durch den Flüchtlingszuzug verlagerten sich die Geschenkwünsche dann in der Hauptsache auf Gutscheine für Bekleidung.  Dies hatte dann in den letzten beiden Jahren leider zur Folge, dass viele Wunschsterne auch noch am dritten Adventssonntag an den Bäumchen hingen und das Organisationsteam in den Tagen vor Weihnachten alle Hände voll zu tun hatte, unzählige Gutscheine einzukaufen, damit kein Kind leer ausgehen musste. Zum Glück gingen jedes Jahr – auch dank der Reinhold-Beitlich-Stiftung in Tübingen - genügend Spendengelder ein, die dies möglich machten.

Während der fünf Jahre haben  wir mit unserer Aktion überwiegend  diejenigen der bedürftigen Familien erreicht, die ihren täglichen Bedarf über die Tafel decken, da hier die Wunschzettel ausgegeben werden konnten. Die unzähligen Familien, die diese Einkaufsform nicht wählen, jedoch trotzdem am Rande des Existenzminimums leben, konnten nicht bedacht werden.

Nach vielen Überlegungen, wie die Aktion optimiert werden könnte, hat sich das Organisationsteam in Absprache mit den beteiligten Kirchengemeinden Anfang des Jahres entschieden, die Aktion „Geschenke unterm Weihnachtsbaum“ in der bisherigen Form nicht mehr fortzuführen.

Von den Spendengeldern, die in den vergangenen Jahren nicht für Geschenke oder Notsituationen ausgegeben werden konnten, werden im Dezember  Bekleidungsgutscheine für die Kinder der bedürftigen Familien eingekauft. Die Gutscheine erhalten die Kinder am letzten Öffnungstag der Tafel vor den Weihnachtsfeiertagen. Wir denken, dass wir hier auch im Sinne der Spender agieren.

Für die tolle Aktion in den vergangenen Jahren bedanken wir uns ganz herzlich:

  • bei allen Helfern der Aktion „Geschenke unterm Weihnachtsbaum“ in der Kirchengemeinde Belsen und bei der Mössinger Tafel für die Zeit und Mühen, die sie eingebracht haben

  • bei allen Spenderinnen und Spendern für liebevoll verpackte Weihnachtsgeschenke und die Geldspenden, die Sie uns zukommen ließen

  • bei allen, die sonst noch zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.

Sie alle haben unzählige Kinderaugen zum Leuchten gebracht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis für unsere Entscheidung.

Das Organisationteam:

Andreas Kopp,

Matthias Tauch

Birgit Gründel